kleines Notizbuch

Wenn ich an Notizbücher denke, sind das dicke Bücher mit weißen Seiten ohne Linien oder Kästchen in einem schwarzen Ledereinband. Ein Buch in dem mal mit Bleistift, mal mit Kugelschreiber (eben dem Schreibgerät, das in dem Moment des Schreibens zur Hand ist) Gedanken, Erlebnisse, Texte in ihrer Rohform, einzelne Worte, Zeichnungen, Schmierzettel und alles was sonst noch wichtig scheint und rein passt, festgehalten wird. Es hat im Gegensatz zu einem Tagebuch keinen chronologischen Charakter und ist auf den ersten Blick etwas unpersönlicher, aber wenn man genau hinsieht offenbart es am Ende doch etwas mehr als anfänglich vermutet. In meinem kleinen Notizbuch schreibe ich über meinen Lebensstil bzw. mein Lebensgefühl, halte sämtliche Gedanken und Themen fest, lasse Eindrücke und Empfindungen einfließen, die ich gerne teilen möchte, eben alles was mir so in den Sinn kommt und über das ich gerne schreiben würde. Und für einzelne Gedanken, unfertige Abrisse und kurze imperfekte, aber dennoch relevante Texte  (alles thematisch nicht eingegrenzt) sind die Randnotizen vorgesehen.