Sonntag: Zeit für Pfannkuchen und gerade Kopfkissen | Blogentwicklung

Als ich mit Bloggen angefangen habe, hatte ich einen richtigen Blogplan – in Excel als Tabelle mit Thema und Bildbeschreibung, Datum und Kategorie (an dieser Stelle kein weiterer Kommentar!). Ich dachte, dass es mit Plan einfacher sei und ich dann die Themen über die ich bloggen möchte besser ordnen und aufeinander abstimmen kann. Zunächst habe ich Dienstag und Freitag gebloggt, dann bin ich auf Donnerstag und Sonntag umgestiegen, womit ich mich insgesamt sehr wohl fühle und die Hand voll Menschen (und Dich, denn Du liest diesen Artikel gerade :)), die ich erreiche hoffentlich auch. Den Blogplan habe ich schon seit über einem halben Jahr nicht mehr. Es hat mit uns nicht sein sollen und ich habe mich von ihm getrennt, was im Nachhinein betrachtet die beste Entscheidung war, denn dieses ganze Planen war unheimlich anstrengend und ich habe irgendwann gemerkt, dass mir relativ automatisch entsprechende Themen kommen und ja nicht immer alles passen muss (ich stehe zu meiner chaotischen Seite! :)).
Da sitze ich lieber sonntags im Bett esse Pfannkuchen mit Zimt und Zucker (der Puderzucker war alle und ich musste improvisieren) und lasse es mir schmecken und schreibe genau darüber: über Pfannkuchen und gerade Kopfkissen.
Der Titel ist vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig und nicht sonderlich durchsichtig, aber dazu komme ich noch. Zu den Pfannkuchen: Pfannkuchen und Crêpes mochte ich schon als Kind und damals auch schon wie heute eher die schlichte Variante mit Zimt und Zucker oder auch Puderzucker, Marmelade oder Schokocreme. Der Genuss an dieser einfachen Variante ist bis heute geblieben und wenn ich mal Lust auf etwas Süßes habe, mache ich mir sehr gerne Pfannkuchen. Meist am Wochenende, denn da ist dann mehr Zeit um diesen Leckerbissen angemessen zu genießen. Besonders heute haben sich die Pfannkuchen angeboten, weil ich schon heute morgen in absoluter Sonntagsstimmung war: Gemütlich im Bett aufwachen, nochmal umdrehen und länger liegen bleiben, entspannt zum Bäcker und auf dem Weg dorthin beschließen, dass es heute ein Tag wird an dem ich auf mich und minen Körper höre: Mein Körper ist pro entspannen und contra to do-Liste, außerdem für maximal eine Wäsche waschen und das Kopfkissen gerade rücken (Pseudo-Aufräumen im minimalistischen Stil). Das alles finde ich bisher großartig, sitze mit guter Musik im Ohr und einem Bissen vom Pfannkuchen im Bett und schreibe. Und jeder der bloggt weiß, dass Bloggen entspannend ist bzw. sein sollte – das habe sogar ich nach den ersten drei Monaten als Blogger gelernt und es fühlt sich toll an und schmeckt sogar auch mal sehr lecker 🙂

Für die leckeren Pfannkuchen
200 ml Milch (ich nehme mittlerweile nur noch Sojamilch, Mandelmilch o.Ä.)
100 g Mehl
1 EL Zucker
1 TL Vanillezucker
1 Ei
etwas Sonenblumenöl für die Pfanne
Die Zutaten in eine Schüssel geben, rühren und dann kellenweise in eine beschichteten Pfanne geben bis sie fest und goldbraun sind, kurz wenden, auf einen Teller und genießen.
On top: Zimt und Zucker, Puderzucker, Marmelade, Schokocreme, Zuckerstreusel, geschnittenes Obst wie Banane, Apfel oder Erdbeeren… was immer Du denkst was schmecken könnte 🙂

Guten Appetit (ich bin gerade am letzten Pfannkuchen :)) & herzlichst ♥ Caro