Frühstück: Vom Suchen und Finden eines idealen Frühstücks

Ich mag frühstücken. Ohne ein ordentliches Frühstück kann bei mir der Tag nicht richtig losgehen. Es grummelt im Bauch, das leidige Hungergefühl macht sich breit, manchmal wird mir etwas schwindelig und ich bekomme definitiv miese Laune, wenn ich dann noch länger hungern muss. Mein Start in den Tag ist demnach nur ideal, wenn das Frühstück stimmt. Da ich um mein Hungergefühl weiß, habe ich sämtliche sättigende Varianten ausprobiert. Von Vollkornbrot mit Käse und Schinken, Eiern in jeglicher Konsistenz, Joghurt mit Haferflocken, großzügig belegte Brötchen vom Bäcker (denn sich morgens schon den Kartoffel-Sahne-Auflauf mit einem Steak reinpfeifen, ist irgendwie verquer). Leider hat das alles herzlich wenig geholfen und ich war nach anderthalb Stunden schon wieder hungrig. Manchmal ging mir das so auf den Keks, dass ich meinen Körper für dieses Gefühl verflucht habe und mal nur ein hartgekochtes Ei gegessen habe, wenn das Hungergefühl morgens zu schlimm wurde, da ich ansonsten einem schmatzenden Hamster ähnle, der von 9 bis ca. 11.30 Uhr alle 10 Minuten einen Happen Essen in den Mund bugsiert, damit das sättigende Gefühl bis zur Mittagspause um 12 Uhr reicht. Und das hat nicht nur mich genervt, sondern auch meine Arbeitskollegen (höchstwahrscheinlich zumindest).

Irgendwann bin ich dann bei irgendeinem Fitness-Frühstücks-Post auf facebook auf ein Power-Over-Night-Oat-Frühstück gestoßen. Ein waaaaas? Ja, ich musste auch erst mal lesen was das ist und wie das funktioniert, aber ‚Power‘ und ‚Frühstück‘ klang schon mal richtig gut! Und so geht das Frühstück, dass mich nun ziemlich oft, besonders unter der Woche, begleitet und meinen hungrigen Magen für mindestens zweieinhalb bis drei Stunden satt macht. Wirklich unglaublich!

fruehstueck_einmachglas

Zutaten
1/2 TL Chiasamen
1 TL Buchweizen
1 TL Kokosflocken
1 TL Leinsamen
50-100 g Haferflocken
150 ml Mandelmilch (Sojamilch geht auch super!)
1/2 Banane (ich mach immer eine ganze rein, aber eine halbe reicht vollkommen)
1 TL Honig für die Süße 🙂

Zubereitung
Alle Zutaten in ein luftdichtes Gefäß geben (ich nehme hier gerne ein großes Einmachglas), umrühren und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Durch das Quillen der Körner über Nacht wird das Frühstück schön sättigend. Nach dem Umrühren am Morgen sieht es bisschen aus wie Kotze, aber es schmeckt wirklich sehr lecker 🙂

fruehstueck_einmachglas_von_oben

Wichtig
Von Experimenten mit anderem Obst oder ohne Banane würde ich aus eigener Erfahrung abraten. Ein paar Stunden nach dem Essen wünscht ihr Euch, ihr hättet es nicht gegessen oder die Wirkung von dem kleinen Teelöffelchen Leinsamen nicht unterschätzt. Vertraut mir 😉

Und nun heißt es genießen und satt sein 🙂