Schwächen: Von Perfektionismus und Auszeiten

Schwächen.

Jeder hat sie, denn kein Mensch ist perfekt. Darüber nachdenken oder gar reden mag man nicht gerne, akzeptieren wahrscheinlich schon drei Mal nicht. Warum auch? Sie sind die ’schlechten‘ Seiten an einem und über die guten zu reden ist eh viel besser.

Ich selbst habe wohl unzählige Schwächen. Die größte ist Käse in jeglicher Form, Konsistenz und mit sämtlichen Geruchsintensitäten, dazu ab und an ein wenig Ungeduld, die sich natürlich sehr gut mit Perfektionismus und Ehrgeiz versteht (und das sind sicher nicht alle meine Schwächen). Die drei treffen sich hin und wieder auf einen Kaffee und überlegen sich wann sie mal wieder zum Vorschein kommen, wobei ich manchmal das Gefühl habe, dass der Perfektionismus mich ständig begleitet. Kleines Miststück eben!

So nervig Schwächen manchmal sein können, das Schöne an ihnen ist, wenn Du genau weißt, welche es sind (also wenn Du dir ganz ehrlich mehr als eine zugestehst, die nicht gerade Käse ist), kannst Du mit der Zeit viel besser mit ihnen umgehen oder es zumindest lernen.
Wenn ich mich mit meinem Perfektionismus zu sehr in eine Sache verbeiße, nehme ich mir ein Auszeit. Ein paar Buchseiten, ein Spaziergang durch den Wald oder in die Stadt (gerne mit Kamera), Bleistift und Papier oder, oder, oder… Und plötzlich sind die Schwächen ganz klein und unbedeutend, zumindest für eine Weile.

Foto: Hannah von Träum Weiter